Bei Sodbrennen und Übelkeit

Bei aktuem oder regelmäßigem Sodbrennen in der Schwangerschaft hilft ein Teelöffel Kokosöl nach den Mahlzeiten, gern auch im Tee aufgelöst. Ein kühlender und beruhigender Film legt sich hierbei über die gereizten Schleimhäute und neutralisiert die Säure im Magen. Bei Übelkeit empfiehlt es sich, das Öl in Ingwertee aufzulösen. Auch die bei Schwangeren sehr verbreiteten Blähungen können gemildert werden, insofern ein Ungleichgewicht im Darm dafür verantwortlich ist.

Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen

Dank einer dicken Dosis der Vitamine E und K wird die Hautelastizität und -neubildung unterstützt. Das leichte Kokosöl ist sehr ergiebig, zieht schnell ein und hilft gegen das Jucken und Spannen. Auch bestehende Streifen können mit der Zeit gemildert werden.

Für die fetale Hirnreifung

Das kindliche Gehirn befindet sich noch im Aufbau und benötigt hierfür essentielle Omega-3-Fettsäuren. Diese fördern zudem das Wachstum und die Geburtsreifung. Besonders wichtig sind die Fette des Kokosöls auch für den normalen Aufbau der Augen-Netzhaut. Auch die zusätzlich benötigte Energie wird durch ein Löffelchen Öl aufgenommen. Fettlösliche Vitamine wie D, E und K können in höherem Maße verwertet und so die gesunde Zellteilung, welche quasi eine Schwangerschaft ausmacht, gefördert werden.

Im Rahmen der Geburts-Nachsorge

Die Heilung von Verletzungen an Damm und Geburtskanal lässt sich mit einer sanften täglichen Kokosöl-Dosis unterstützen. Dies verhindert zum einen die Infektion der Wunden, aber auch die Bildung von Narben (diese "starren" Hautschichten würden bei einer weiteren Geburt besonders schnell reißen). Das Gewebe wird dank des Kokosnussöls besonders elastisch erhalten, so dass es üblicherweise schneller möglich ist, sich wieder ohne Nahtriss-Gefahr zu bewegen.

Milchbildungskugeln mit Kokosöl

Auch in der Stillzeit benötigt der müttlerliche Körper eine kleine Extraportion Energie. Das Kokosfett ist für den Organismus dabei weniger belastend als Kohlenhydrate. Das Öl ist für das Gehirn besonders gut verfügbar und hilft dabei Stilldemenz unter Kontrolle zu halten. Um eine besonders effektive Dosis an Nährstoffen zu erhalten, lassen sich mit dem festen Öl, Müsli, Nüssen und Trockenfrüchten kleine "Pralinen" für die frischgebackene Mutter herstellen. Da das Kokosöl - wie Muttermilch - Laurinsäure enthält, trägt es zu einer gesunden Muttermilchkost für den Säugling bei. Diese kurbelt das Immunsystem von Mutter und Kind an und geht aktiv, aber natürlich gegen Bakterien, Viren und Pilze im Körper vor.

Kokosöl zur Brustwarzenpflege

Rissige, brennende Brustwarzen in der Stillzeit lassen sich schnell mit einer regelmäßigen dünnen Ölkur behandeln. Das Kokosöl kühlt die Haut, verhindert Infektionen, fördert die Abheilung und lindert die Entzündung. Die Aufnahme durch das Baby ist dabei im Gegensatz zu vielen Pflegeprodukten vollkommen ungefährlich.

Kokosöl in der Babypflege

Mehr dazu, wie auch Ihr Neugeborenes oder Kleinkind von Kokosnuss-Öl profitieren kann, finden Sie hier in unserem Blogtext zum Thema.

Fazit:

Anstelle von zahlreichen verschiedenen Produkten mit einer Liste von Inhaltsstoffen können Sie Kokosöl für die Rundum-Schwangerschaftspflege nutzen. Auch eine zarte Massage der schmerzenden Füße, wird durch das Kokosöl besonders angenehm gestaltet. Werden die Waden ebenfalls mit Kokosnussöl massiert, kann dies Wasser in den Beinen und Krampfadern vorbeugen. Was über bleibt, wird schlicht aufgegessen. Unter Rezepte finden Sie unsere liebsten Rezepte hierfür.

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