Kokosöl perfekt zum Kochen, Backen & Braten

Kokosöl ist in der Küche eine hervorragende Alternative zu Butter und Margarine. Im Handel ist zwar auch vegane Margarine in verschiedenen Varianten erhältlich, jedoch lässt sich dies nicht immer so leicht ablesen. Herkömmliche Speiseöle, wie zum Beispiel Oliven- oder Sonnenblumenöl, können in der "warmen Küche" ersetzt werden.

So eignet sich Kokosöl unter anderem hervorragend zum Braten von Fleisch und ähnlichem. Salate bekommen mit einem Salatdressig aus Kokosöl ein tolles sommerliches Flair und exotischen Geschmack.

Kokosnussöl bietet zudem einige ganz besondere Vorteile:

 

Warum lieber Kokosöl statt veganer Margarine?

Margarine steckt voller gehärteter Fette und gefäßschädigender Transfettsäuren.   Kokosöl besteht fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren. Diese unterstützen die Ketose und können so langfristig beim Abnehmen unterstützen.
Margarine enthält meistens Palmöl, welches zudem raffiniert wurde und somit seine positiven gesundheitlichen Eigenschaften eingebüßt hat.   Im Gegensatz zum Palmöl wird Kokosöl nicht in umweltschädigenden Monokulturen angebaut. Auch wird die Kokosnuss bis zum letzten Tropfen und zur kleinsten Faser sinnvoll verwertet. Beim hierzulande fast ausschließlich anzutreffenden Bio-Kokosöl ist ein fairer Handel in den Produktionsländern anzutreffen.
Margarine kommt fast ausschließlich in Plastikverpackungen daher, welche hormonähnliche oder krebserzeugende Weichmacher enthalten können.   Kokosöl wird in wiederverwendbaren Gläsern angeboten. Diese durften der Vorschrift nach ausschließlich mit heißem Wasserdampf gereinigt werden. Lösungsmittelrückstände sind nicht zu befürchten.
Butter und Margarine sind außerhalb des Kühlschranks nicht lange haltbar.   Das reine Fett des Kokosöls hält sich auch ungekühlt lang ohne zu verderben.
Margarine ist zwar zum Backen, selten jedoch zum Braten geeignet.   Kokosöl ist extrem temperaturbeständig und brennt nicht an. Da es keinen Wasseranteil enthält, beginnt es in der Pfanne nicht zu schäumen oder zu spritzen.

Wie verwende ich Kokosöl als Butterersatz beim Backen?

Butter, Margarine und Öl lassen sich in Backrezepten problemlos durch Kokosöl ersetzen. Es ist hierbei ergiebiger als Butter, da es keinen Wasseranteil enthält. Anstelle von 100g Butter nimmt man somit 60g Kokosöl und 4 Esslöffel Wasser, welches nach und nach hinzugegeben wird bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Bei besonders fettarmen Rezepten, lässt sich Butter sogar zu 75-80% durch Kokosnussöl ersetzen, hierbei ohne Wasserzugabe. Speiseöle lassen sich eins zu eins ersetzen. Wer unsicher ist, kann ältere Rezepte verwenden - aus Kostengründen wurde hier oftmals Palmin verwendet - raffiniertes Kokosfett, welches im Supermarkt in einfachen Blöcken erhältlich ist. Dieses lässt sich gedankenlos durch hochwertiges Kokosöl ersetzen.

Auch zum einfetten der Formen ist Kokosöl hervorragend geeignet - angewärmt kriecht es in die kleinsten Ritzen. Im Gegensatz zu Butter, lässt es sich problemlos zurück auf einen festen Zustand herunter kühlen und sitzt so fest an den Wänden der Backform. Um die korrekte Einfettung zu überprüfen und das Herauslösen zu erleichtern, einfach Paniermehl über die Fettschicht bröseln.

Aufgrund seiner Eigenschaften, eignet sich das Kokosöl besonders für Kühlschranktorten, Schokoladengüsse und Rohkosttorten - hierbei sowohl für den Boden, als auch die Creme. Kekse und Brotkrusten werden knuspriger.

Nicht nur Veganer, auch Anhänger der Paleo- oder Low-Carb-Küche profitieren vom Einsatz des Kokosnussöls.

Achtung: Alle weiteren Zutaten sollten bei Zimmertemperatur oder wärmer hinzugefügt werden, um Ölklümpchen zu vermeiden.

Sonstige Einsatzmöglichkeiten von Kokosöl in der Küche

Wie in den Vorteilen dargelegt, ist Kokosöl ein ideales Bratöl und eignet es sich auch hervorragend zum frittieren.

Eher ungeahnte Möglichkeiten, entfaltet es erneut in der veganen Küche und bei Diäten. Kokosöl lässt sich als Aufstrich nutzen. Ganz gleich ob pur als Butterersatz, als "Schmalz" mit Zwiebel und Apfel, oder als Bestandteil eines süßen Schokoaufstrichs.

Energie dank Bulletproof-Coffee. Ob mit Butter oder pur - aufgeschäumt im Kaffee, kann Kokosöl die Milch ersetzen. Hierbei liefert es wertvolle Energie und kann beim abnehmen unterstützen und den Cholesterhinhaushalt verbessern.

Auch in der von strengen Speisevorschriften geprägten jüdischen Küche, welche viele Teile Osteuropas kulinarisch stark beeinflusst hat, ist das rein pflanzliche Kokosfett eine tolle und koschere Alternative zu tierischem Schmalz.

Fazit zum Kochen, Backen & Braten mit Kokosöl

Kokosöl ist in der Küche eine tolle Alternative und überaus vielfältig einsetzbar. Aufgrund seines Temperatur­verhaltens und seiner gesundheitlichen Eigenschaften, sollte es weniger als minderwertiger Ersatz für Butter, Margarine, Schmalz und Speiseöle betrachtet werden, sondern als gleichwertige oder bessere Alternative.

Kokosnussöl eröffnet es Menschen mit speziellen Ernährungsweisen die Möglichkeit, herkömmliche Rezepte bedenkenlos nachzubacken.

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